Tipps aus dem Alltag von unseren Leser*innen

Wir haben unsere Leser*innen gefragt, was ihre persönlichen Tipps sind, um gut durch die Krise zu kommen. In diesem Beitrag veröffentlichen wir alle Einsendungen.

Karin aus Dornbirn

Die Kinder genießen die gemeinsamen Mahlzeiten mit uns (mein Mann und ich machen beide Homeoffice) und wir reden viel mehr als früher miteinander und haben Spaß beim gemeinsamen Essen. Die Kinder sagten gestern: „Können wir nicht noch länger in Quarantäne bleiben, dann sind wir mehr zusammen.“ An sich schöner Gedanke, wenn das Problem der „Gewichtszunahme“ nicht wäre… 🙂

Petra Anna Jocher

Ich habe Ihren Artikel gelesen. Zwar habe ich keine Existenzsorgen, da ich Witwe bin. Aber zurzeit mache ich mir um vieles aus den Medien Gedanken. Daher versuche ich etwas Positives zu finden. Ich gehe fuer meine Nachbarin einkaufen. Ich werde einen Fruehjahrsputz machen. Wenn es geht, kann ich wieder ehrenamtlich in einer Seniorengruppe fuer Menschen mit besonderen Beduerfnissen helfen. Alles Gute

Sandra aus Linz

Wir wohnen nahe bei Wald und somit können meine 2 Kinder und ich die „Turnstunde“ immer wieder einmal im Wald abhalten, ohne jemandem zu begegnen. Wir haben dort schon ein tolles Waldhaus gebaut und es wird wöchentlich grösser. Der Wald wirkt auf uns erholsam und beruhigend und gleichzeitig sind wir an der frischen Luft.

Julia Neubauer aus Linz, www.ordnungsconsulting.at:

Ich versuche den Kindern zu Hause soviel „Kindergarten“ wie möglich zu bieten. Damit meine ich einen klar strukturierten Tagesablauf, der auch mir hilft, die Zeit gut zu organisieren. Um halb 9 beginnt der „Kindergartentag“. In dieser Zeit helfe ich beim Basteln, lese was vor, baue Spiele auf und ab, versuche aber in erster Linie eine Umgebung zu bieten, in der sich die Kinder selbst beschäftigen können. Dazu gehört auch, sie im Garten rumrennen zu lassen, während ich an den Hecken schnipple oder Wäsche zusammenzulegen während wir gemeinsam singen. Um 11 Uhr mache ich Mittagessen, um halb 12 soll das kleine Kind schlafen. In dieser Mittagspause darf die Große fernschauen. Um 14:45 gibt es Kaffee und Jause, danach wird raus gegangen. Egal, wie das Wetter ist. Eingeläutet werden diese Phasen durch einen Wecker. Mein Fazit nach eineinhalb Wochen: Den Kindern gefällt’s und mir hilft es, weil es auch mir Stabilität in dieser Zeit gibt.

Sie möchten uns auch Ihren ganz persönlichen Tipp geben? Schreiben Sie uns an office@promenteaustria.at und wir veröffentlichen Ihre Ideen und Erfahrungen in einem eigenen Beitrag.

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