Leben mit mehreren Generationen und Menschen mit erhöhtem Risiko

Teil 5 der Kolumne von Dr. Günter Klug

Wenn Sie mit gefährdeten Personen zusammenleben ist es besonders wichtig, die Regeln einzuhalten. Das bedeutet, dass die gefährdeten Personen so wenig Kontakt zu allen anderen haben, besonders, wenn diese auch nach außen gehen. Es leben unter Umständen 1-2 Personen in Ihrem Haushalt, zu denen Sie keinen Kontakt haben sollten.

Das ist für beide Seiten sehr unangenehm. Die Menschen mit Risiko fühlen sich ausgesondert und nicht dazu gehörig. Das verstärkt ihre Besorgnis und senkt die Stimmung. Sehr oft haben sie noch weniger Bewegungsfläche und fühlen sich extrem eingesperrt. Auch wenn ihnen die Dinge des täglichen Lebens gebracht werden, befinden sie sich in einer noch viel stärker belasteten Situation. Aus diesem Grund ist regelmäßiger telefonischer Kontakt extrem wichtig. Sie sollten auch Verständnis für gelegentliche Ausbrüche der Angst, des Lagerkollers und der Verzweiflung haben. Gerade dieser Gruppe gegenüber ist jetzt viel Toleranz wichtig. Versuchen Sie aber trotz dieser Bemühungen auch ihr eigenes Leben wie oben beschrieben stabil zu halten.

Besonders für kleinere Kinder ist es oft nicht verständlich, warum sie keinen Kontakt haben dürfen. Kinder beziehen Ursachen rasch auf sich. Deshalb ist es wichtig, ihnen die Situation zu erklären, klar zu machen, dass sie nichts falsch gemacht haben und, dass casino bonuses Opa und Oma sie noch genauso gerne haben wie früher und gerne mit ihnen zusammen sein würden, aber halt derzeit nicht dürfen.

In dieser Situation ist es wichtig viel miteinander zu reden und die anderen auch daran teilhaben zu lassen was mit der jeweils anderen Generation besprochen wurde.

Lesen Sie weiter in Teil 6

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