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Psychose

Wahnideen, Halluzinationen und Denkstörungen sind die drei wichtigsten Symptome einer Psychose. Wahnideen sind Vorstellungen und Denkmuster, die mit der Realität wenig bis nichts zu tun haben, von denen die Person aber felsenfest überzeugt ist. Halluzinationen sind Sinneswahrnehmungen ohne entsprechenden Reiz aus der Umwelt, etwa das Hören von Stimmen, ohne dass jemand tatsächlich spricht. Bei unzusammenhängendem und unlogischem Denken liegt eine Denkstörung vor.

Anzeichen

Psychosen sind für andere leichter erkennbar als für die betroffene Person: die „verrückte“ Welt ist für ihn oder sie gerade Realität. Wir Menschen rechnen damit, uns auf unsere Sinne zu verlassen. Menschen in einer Psychose sind sich deshalb ihrer psychischen Störung nicht bewusst. Sie bemerken aber oft an der Reaktion der Umgebung, dass etwas nicht stimmt. Psychosen kündigen sich oft durch Symptome wie Reizbarkeit, depressive Verstimmung, Schlafstörungen, Angstzustände oder Konzentrationsschwierigkeiten an. Die Betroffenen selbst können aus Erfahrung vergangener Psychosen frühzeitig eine anbahnende psychotische Störung erkennen.

Therapie

In der akuten Krise steht die medikamentöse Behandlung im Vordergrund. Spezielle psychotherapeutische Behandlung und eine gute Information von Betroffenen und Angehörigen sollte diese aber begleiten.