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Was kann ich tun?

Wer Erste Hilfe für die Seele leistet, braucht keinen Verbandskasten, keine Medikamente und keinen Defibrillator. Was Sie für Erste Hilfe für die Seele brauchen, haben Sie schon bei sich: Ihre Stimme, Ihre Ohren, Ihre Augen, Ihre Hände, Ihre Intuition.

Schauen Sie nicht weg, wenn es jemandem nicht gut geht. Gehen Sie auf ihn oder sie zu und fragen Sie, wie es geht. Hören Sie zu und haben Sie Geduld. Menschen in seelischen Krisen brauchen Raum zum Erzählen. Wenn jemand über seine Probleme sprechen kann, kann das bereits sehr entlastend und hilfreich sein. Ein offenes Ohr kann schon viel bewirken.

Sie sollen dabei aber nicht über Ihre eigenen Grenzen gehen. Wenn Sie sich selbst die Hilfe nicht zutrauen, Angst und Unbehagen verspüren oder sich überfordert fühlen, holen Sie sich Unterstützung durch eine weitere Person oder professionelle Hilfe.