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Tipps für die psychische Gesundheit in schwierigen Zeiten

Quarantäne, negative Nachrichten und Co. verlangen der Psyche einiges ab. Es gibt jedoch vieles, was jede*r für sich selbst tun kann um in Zeiten von sozialer Isolation trotzdem gut mit sich selber und den Mitmenschen in Kontakt zu bleiben.

Tipps zur psychischen Gesundheit in Zeiten von COVID-19

MHE – Mental Health Europe hat 8 hilfreiche Tipps zusammengestellt, die wir hier auch noch ein wenig ergänzen:

  • Darüber reden: teilen Sie Ihre Sorgen und Ängste mit Ihren Freunden und Familienmitgliedern
  • Aktiv bleiben: körperliche Betätigung wie Gymnastik, die Wohnung neu ausmalen, basteln, kochen…es gibt viele Möglichkeiten, aktiv zu bleiben und sich zu betätigen.
  • In Kontakt bleiben: Video-Chat, ein fixer Zeitpunkt um mit den Eltern, Freunden, etc. zu telefonieren lassen soziale Kontakte auch in Zeiten des Abstands aufrecht bleiben und der Austausch tut der Seele gut. Achten Sie darauf, dass “Corona” nicht das ganze Gespräch dominiert sondern reden Sie auch über andere, schöne Themen.
  • Kreatives tun: malen, basteln, schreiben – all das sorgt für Ablenkung und lässt Sie aktiv bleiben.
  • Strukturierter Tagesablauf: planen Sie Ihren Tag, nehmen Sie sich täglich etwas bestimmtes vor, was vielleicht schon länger liegen geblieben ist. Stehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit auf, planen Sie Ihre Mahlzeiten und sonstige Aktivitäten.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Medienkonsum: informieren Sie sich zielgerichtet und bei seriösen Nachrichtenagenturen. Setzen Sie sich “Medienzeitfenster” und nehmen Sie sich gezielt Offline-Zeit.
  • Beziehen Sie Information nur aus seriöse Quellen: Beschränken Sie sich selbst darauf, nur Informationen aus Quellen wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission oder verlässlichen nationalen Organisationen zu beziehen. In Österreich sind das vor allem das Gesundheitsministeriumund die AGES. Vertrauen Sie auf diese glaubwürdigen Informationsquellenund nicht auf solche, die durch Fehlinformationen Angst und Panik schüren.
  • Machen Sie Ordnung: fast jede*r hat daheim eine oder mehrere Schubladen, die schon längst ausgemistet werden sollten, Küchenkästen, die man schon längst wieder neu ordnen wollte oder ganze Kästen mit Dingen, die eigentlich niemand mehr braucht. Ausmisten gibt Beschäftigung, befreit und macht ein gutes Gefühl.
  • Nehmen Sie sich Zeit, mit Ihren Kindern über die Situation zu sprechen: Auch Kinder brauchen Hilfe im Umgang mit Stress und Schutz vor der Corona-Hysterie. Beantworten Sie ihre Fragen und erklären Sie Fakten über das Virus, die für Kinder verständlich sind. Reagieren Sie unterstützend, haben Sie ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder und geben Sie Ihnen eine Extraportion Zuneigung, Aufmerksamkeit und Unterstützung. Zeigen Sie den Kindern, dass sie in Sicherheit sind aber auch, dass es ok ist, traurig zu sein. Zeigen Sie ihnen, wie Sie selbst positiv mit Stress umgehen, damit sie von Ihnen lernen können.
  • Holen Sie sich professionelle Unterstützung! Nehmen Ihre Sorgen Überhand? Zögern Sie nicht, sich gerade jetzt Hilfe zu holen! Die Krisenhilfe Oberösterreich ist für Sie da, ebenso gibt es viele andere Hotlines, die Sie jetzt kontaktieren können, wie bspw. die Ö3 Kummernummer oder auch die Telefonseelsorge. Weitere, österreichweite Kontaktnummern finden Sie auch in unserer Broschüre “Erste Hilfe für die Seele”.

Vielleicht möchten Sie auch ein neues App ausprobieren? Hier stellen wir Achtsamkeits- und Meditations Apps vor.

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